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Tarifvertrag ig metall bw pausenregelung

Die Arbeitnehmer erhalten außerdem eine Einmalzahlung von 150 Euro für januar bis März nach dem Ende des bisherigen Tarifvertrags. Die Einigung wurde in den frühen Morgenstunden des 24. Februar zwischen der IndustriALL Global Union-Mitgliedsorganisation, der IG Metall und den Arbeitgeberverbänden erzielt. Der Deal, von dem 800.000 Metall- und Elektroniker in der wichtigsten deutschen Industrieregion Baden-Württemberg betroffen sind, wird die Grundlage für Tarifverträge in anderen Regionen im ganzen Land mit insgesamt 3,7 Millionen Beschäftigten bilden. “Wir gratulieren der IG Metall zu dieser beachtlichen Leistung. Die IG Metall hat einmal mehr Ihre Muskeln gezeigt und eine deutliche Lohnerhöhung für Die Beschäftigten in der Metall- und Elektronikbranche durchgesetzt. Die massive Unterstützung durch fast eine Million Arbeitnehmer in einer Reihe von Warnstreiks ist eine Hommage an die Macht der Arbeitnehmersolidarität.” Weitere Zuwächse wurden im Zusammenhang mit dem Vorruhestand erzielt, insbesondere bei gering bezahlten Arbeitnehmern. In Zukunft werden die Arbeitgeber 90 Prozent der Gehälter zahlen, während die Arbeitnehmer eine Vorruhestandsphase durchlaufen, die dann fortgesetzt wird, sobald sie ihre Arbeit eingestellt haben und bis zum offiziellen Rentenalter. Das bedeutet, dass vorruhestandsabhängiger für Arbeitnehmer mit niedrigem Einkommen erschwinglicher sein wird, insbesondere an Fließbeinen und in der allgemeinen Produktion. Der IG-Metall-Chef bezeichnete den Fortschritt als “ersten wichtigen Schritt” bei der Schaffung eines Modells für Arbeitnehmerrechte bei der beruflichen Entwicklung. Der stellvertretende Generalsekretär von IndustriALL, Kemal Özkan, sagte: Mehr als 850.000 IG-Metall-Beschäftigte aus dem ganzen Land haben ab Ende Januar Warnstreiks durchgeführt, als Gewerkschaftsführer und Arbeitgeberverbände in den nächsten zwölf Monaten um Löhne und Leistungen stritten. Darüber hinaus müssen Gelder, die von Denrentunternehmen nicht zur Finanzierung des Vorruhestands verwendet werden (das mindestens 4 % der Erwerbsbevölkerung zugänglich sein muss), jetzt für die Finanzierung von Personalausbildungsprogrammen verwendet werden.

Die Lohnerhöhung soll im April in Kraft treten und stellt einen wichtigen Sieg für die Gewerkschaft dar: “Mit diesem Ergebnis bringen wir Stabilität in die deutsche Wirtschaft”, sagte IG-Metall-Chef Detlef Wetzel. 24. Februar 2015 Die Deutsche Metallergewerkschaft hat nach Warnstreiks von bundesweit mehr als 850.000 Beschäftigten eine Lohnerhöhung von 3,4 Prozent bei den Arbeitgebern erreicht.